Archiv für die Kategorie „Kanin-/Hasenbeize“

Kaninchenbeizjagd am 10.02.2018

Beizjagd am Fluß „Sieg“

Leider hatte es für Rebecca Ohnesorge mit ihrem ersten Beizjagderfolg überhaupt bei der Neujahrsbeize im wunderbaren Kaninchenrevier von Kati und Alexander Junker nicht geklappt. Die im Moment noch jüngste „Jungfalkerin“ (16) des ODF Hessen wollte heute die zweite Gelegenheit zur Beize an der „Sieg“ nutzen um zum Erfolg zu kommen. So brachen Rebecca und ich mit unserem Vogel, unseren Frettchen und all dem notwendigen Equipment am Morgen des 10. Februar 2018 hoffnungsvoll von Limburg aus Richtung Nordwesten auf.

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Kaninchenbeizjagd am 17.02.2018

Beizjagd aus Sicht einer Falknerin in Ausbildung

 

An diesem trüben und kalten Samstag am 17.Februar 2018 trafen wir uns (Bernd und Paul Dietze, Steven Aßmann und ich) mit Kerstin Baldschun, Berthold Geis und Gästen und dem Jagdpächter Manfred Schrepfer in seinem Revier. Nach der Begrüßungsrede von Berthold und Manfred, der ebenfalls noch einige befreundetet Jagdpächter mit ihren Kindern zu dieser Beizjagd eingeladen hatte, ging es dann endlich los.

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Kaninchenbeizjagd mit dem HR

 FILMREIF – Kaninchenbeizjagd mit HR 3

 

„Kanin“! Bertholds Wüstenbussard Sally verfolgt das Kaninchen geschickt und schlägt es! Falknersheil! Das 3-köpfige Team des Hessischen Rundfunks (HR) hat mit der Kamera die wendige Jagd durch das Unterholz verfolgt. Der Kameramann stöhnt. Tieraufnahmen sind schwierig und eine erfolgreiche Jagd ist kaum einzufangen. Die Drei stehen danach bei Berthold und sehen, wie Berthold das Kaninchen erlöst. Etwas blass und verlegen sehen sie und die begleitenden Gäste aus. 

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Kaninchenbeizjagd am 27.01.2018

Komturei Hessen   –   Beizjagd und frei laufende Hunde…

 

 

Kurzfristig hatte unser Komtur Berthold Geis zu einer Beizjagd Ende Januar 2018 eingeladen. Ihm  standen die Falkner Kerstin Baldschun und Wolfgang Post mit insgesamt drei  Harris-Hawk sowie drei Jagdgäste zur Seite.

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Kaninchenbeizjagd am 10.12.2017

Kaninchenbeize – vom Schnee verweht

Am Sonntag, 10. Dezember 2017 durften wir wieder im Revier des Jagdpächters Manfred Schrepfer beizen. Die willkommene herzliche Art von Manfred sowie sein ausgezeichnetes Revier haben wir immer in guter Erinnerung. Schon bei der Begrüßung, der Komtur Berthold Geis hatte Thomas und Nils als weitere Jagdgäste geladen, sahen wir die ersten Kaninchen laufen. Das sah mehr als viel versprechend aus. Gleich bei den ersten Frettierversuchen sprangen Kaninchen aus den Bauen, die ihre Fluchtwege durch die Büsche nur zu gut kannten und somit leider nicht gebunden werden konnten. Aber das macht auch den Reiz einer Beizjagd aus, das die Chancen hier gleich verteilt sind. 

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Beizjagd 18.11.2017

Kaninchenbeizjagd am 18.11.2017

Anlässlich der Ordenstagung in Hessen am 28. Oktober 2017 wurde in dem Revier von Jagdpächter W. Schupp erstmalig gebeizt, so auch diesmal. Das umzäunte Wiesengelände gehört zu einer Firma die Lebensmittel herstellt und kann vom Jagdpächter aus Sicherheitsgründen nicht mit der Flinte bejagt werden. So ist der Betrieb froh, wenn wir Falkner aus hygienischen Gründen für die Produktion  (Losung auf dem Gelände) die Anzahl der Kaninchen reduzieren.
So kamen wir unserem Auftrag gerne nach, die Kaninchen mit den natürlichen Fähigkeiten unserer jagdlichen und fluggewandten Jagdgehilfen und Frettchen zu bejagen. Zusätzlich zu uns Falknern Bernd Dietze, Wolfgang Post mit Frettchenführerin Gertrud Lau und der frisch gebackenen Jungfalknerin Annika Petri sowie Steven Aßmann hatte der Komtur Berthold Geis seine 2 Söhne mit Familie dazu eingeladen, um sein Falknerwissen zu „vererben“

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Komturei-Jahresbeize 2017

Landesbeizjagd der Komturei Hessen im Januar 2017

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Die Landesbeizjagd des ODF Hessen fand im Januar 2017 statt, etwa 60 Mitglieder, Gäste und befreundete Falkner aus anderen Landesverbänden, teilweise mit Familie und Kindern waren mit 12 Beizvögeln angereist. Leider mussten doch einige wegen Terminschwierigkeiten oder Krankheit  absagen und auch der momentan zusammen gebrochene Bestand der Kaninchen tat ein übriges. So hatten einige Falkner ihre Beizvögel mangels geeignetem Beizwild schon abgestellt und somit erst gar nicht mit gebracht. 9_1

Nach der morgendliche Begrüßung durch den Komtur Berthold Geis und den Jagdhornbläsern in klarer, eisiger Luft brachen wir in die Reviere auf. Die uns Dankenswerterweise erstmals von den Revierpächtern Tom Guttmann, Kai Wagner sowie den schon öfters in Anspruch genommenen Jagdpächtern Manfred Schrepfer und Andreas Haffner zur Verfügung gestellt wurden. Falknersdank dafür!

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Kaninchenbeize am 02.01.207

Ein Guter Start ins Neue Jahr 2017

Am 02.01.2017 trafen sich einige Falkner des ODF Hessen mit 5 Harris Hawks, 2 Habichten, einem Jagdhund und Frettchen in der Nähe von Siegburg, um gemeinsam das neue Jahr 2017 einzuläuten. Unsere Mitglieder Alexander (Alex) und Katrin (Kati) Junker hatten freundlicherweise eingeladen in Ihren Revieren beizen zu gehen und dieser Einladung folgten Berthold Geis, Stefan Ohnesorge mit Tochter Rebecca, Wolfgang Post und Dominik Fischer sehr gerne. 

Bei bestem Winterwetter teilten wir uns zunächst in zwei Gruppen auf, um zum einen die Böschung entlang eines Flussarmes und zum anderen die parkähnliche Landschaft hinter einer Sportanlage zu bejagen. Auf Grund des regen Spaziergänger-, Hunde- und Radverkehrs wurde wieder einmal klar welchen Vorteil die Beizjagd in diesen stadtnahen Erholungsräumen gegenüber der konventionellen Jagd mit der Schusswaffe hat. Die Akzeptanz der Bevölkerung war groß, auch wenn der ein oder andere interessierte Hund auf die Beizvögel eher etwas störend wirkte, so trugen wir mit Geduld und Lächeln zur positiven Öffentlichkeitsarbeit für die Falknerei bei.

In der Parklandschaft drückten sich die Kaninchen dicht in die Brombeerbüsche und ließen sich von uns auch nicht daran stören. Dank der Frettchen, die durch Katrin und Rebecca perfekt geführt wurden, sprangen aber doch die ersten vier Kaninchen, die sich dann allerdings schnell gegen den Wind oder in den nächsten Strauch retten konnten. Nun war der Adrenalinpegel und die Aufmerksamkeit bei Falknern und Vögeln jedoch maximal vorhanden und die Chancen für einen baldigen Beizerfolg standen nicht schlecht. Als die Gruppe in ein naheliegendes Wäldchen übersetzte, stellte Dominik seine Harris-Kompanie – „Norma“ und „Mephisto“ – in die Bäume, damit sie das Terrain bestmöglich überwachen konnten. Und tatsächlich sprang bereits am ersten Bau ein Kanin und die Kompanie setzte zum Jagdflug an. Das Kanin sprang jedoch direkt in Richtung von Stefan und dessen Harris Hawk „Mary“, so dass sich für diese eine optimale Chance bot, die beide auch blitzschnell und erfolgreich nutzten.

Somit hatte Stefan schon einmal die Gruppenehre gerettet und dafür gesorgt, dass wir zumindest nicht mit leeren Händen nach Hause gehen mussten. In diesem Wäldchen sprangen noch ein Paar Kaninchen, doch die Vögel „Sunny“ von Berthold, „Harri“ von Wolfgang und die Kompanie von Dominik blieben zunächst erfolglos.

 

Nach kurzer, gemeinsamer Pause an den Autos, zu der alle verschiedene Leckereien beisteuerten, setzten wir zu ein paar Wiesen an der Sieg über, um dort die Bauten an der Uferböschung zu frettieren. Kati hatte den ersten spektakulären Flug mit ihrem Habicht „Kruta“, der das wild hakenschlagende Kaninchen immer wieder einholte, aber dennoch vor dem rettenden Bau nicht binden konnte.

 

Leider schienen die Baue auch für Bertholds Frettchen sehr attraktiv zu sein, denn sie wollten aus diesen gar nicht mehr herauskommen, sodass Berthold und Wolfgang mit einem Harris Hawk an den Bauten zurückblieben, während der Rest der Truppe unter Führung von Vogelhund „Kaspar“ weiter zog.

Als sich hinter der Truppe ein Kaninchen über die Wiese aus dem Staub zu machen versuchte, war die Stunde für Alex‘s Habicht „Mathilde“ gekommen.

Sie ließ das mittlerweile bereits gut 50-80m entfernte Kaninchen noch ein paar Meter laufen bevor sie nach kurzem Kopfnicken zu einem rasanten Verfolgungsflug ansetzte. Der Habicht kam schnell näher und näher und das Kaninchen hatte schon fast den rettenden Bau unter einer alten Eiche erreicht, als Mathilde aufsteilte, über die rechte Seite abkippte und das Kaninchen sicher binden konnte. Wahnsinn diese Schnelligkeit und Rasanz des Habichts, das musste ich als überzeugter Harris Hawker angesichts dieses beeindruckenden Jagdfluges neidlos zugestehen.

Allerdings beneidete ich Alex nicht um seinen Sprint zu seinem nun mehre huntert Meter entfernten Beizvogel, der aber annähernd genauso schnell und graziös zu sein schien wie der vorherige Flug seines Vogels.

Unter einer Straßenbrücke konnte Dominik mit Mephisto ein Kaninchen beizen und kurz danach war  auch Katis Habicht Kruta erfolgreich. Man merkte nun wie mit schwindendem Licht die Aufmerksamkeit und Jagdmotivation der Beizvögel mehr und mehr zunahm. Stefans Mary flog geschickt hinter den Kaninchen hinterher und auch Dominiks Norma zeigte teils ausdauernde und weite Jagdflüge, die jedoch keine Beute zur Strecke brachten.

Als wir bereits in der Nähe unserer Autos waren und den letzten Bau frettierten setzte Norma jedoch nochmals einem Kaninchen nach und verfolgte es bis zu einer naheliegenden Baum- und Strauchgruppe, unter der wir einen Bau vermuteten. Während die Gruppe sich bereits wieder dem frettierten Bau zuwendete, stürzte sich Norma in eine Hecke und packte das Kaninchen sicher am Kopf. So waren Falkner und Vogel glücklich am Ende des Tages diese Jagdbeute als Lohn für die Arbeit des Tages in Fängen zu halten.

Alles in allem, war dieser Tag bei Kati und Alex Junker ein sehr schöner, aufregender und erfolgreicher Beiztag, den wir gemeinsam unter Freunden im ODF Hessen verbringen konnten. Wir waren sehr froh, dass die Kaninchenbesätze scheinbar nicht überall auf Grund von RHD und Myxomatose zusammengebrochen waren und dass wir uns der schönen Flüge von Habichten und Harris Hawks sowie der eingespielten Teamarbeit von Frettiererinnen und Frettchen, Hundeführer und Hund sowie Falknern und Vögeln erfreuen konnten.

Ein großes Dankeschön der aktiven Falkner ging an die Organisatoren Alex und Kati, Rebecca für das vorbildliche Frettieren und Berthold für die Vermittlung und seine steten Bemühungen zur Bereicherung des Vereinslebens im ODF Hessen.

Bericht und Fotos von Dominik Fischer
Fotos von Wolfgang Post

 

Jungfalknerbeizjagd 2016

Komturei Hessen, Jungfalkner- und Jungvogelbeizjagd


Nach der den Kaninchenbestand so dezimierenden Chinaseuche in diesem Jahr, ließ die Einladung zur Jungfalkner- und Jungvogelbeizjagd auf Kaninchen in Frankfurt wenig Aussichten auf Kanin zu. Allein schon der gewählte Ort in der Großstadt – eine von Bäumen gerodete Fläche zwischen den riesigen Bürohäusern… Aber da waren doch kurz gehaltene Brombeerhecken und allerhand Losung von Kaninchen zu sehen. Nachdem sich die Truppe, angeführt von dem erfahrenen Komtur Berthold Geis, postiert hatte, und das erste Frettchen eingeschlieft war, sprang doch tatsächlich schon ein Kaninchen.

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Kaninchenbeizjagd mit dem ZDF am 24.02.2016

Komturei Hessen, Beizjagd mit ZDF Fernsehen auf Kanin am 24.02.2016

 

 

Wie in den letzten Wochen bereits berichtet, interessiert das Thema „Jagen in der Stadt“ vermehrt die Medien. So begleitete uns heute das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) mit einem vierköpfigen Team bei einer solchen Beizjagd auf Kanin. Im Revier von unserem Freund und Jagdpächter Manfred Schrepfer, der uns dabei begleitete und den „Frettchenführer“ machte, konnte in den Park- und Dammanlagen bei Ginsheim erfolgreich auf Kanin gebeizt werden.

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